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26.09.2017, 10:47 Uhr | Bert Wittke

Uwe Feiler (CDU) verteidigt Sitz im Bundestag

Mit 29,9 Prozent der Stimmen hat Uwe Feiler von der CDU am Sonntag bei der Bundestagswahl das Direktmandat im Wahlkreis 58 Oberhavel und Havelland II gewonnen. Er setzte sich vor Benjamin Grimm (SPD/22,7) und Christian Schmidt (AfD/18) durch. Stärkste Partei bei den Zweitstimmen wurde die CDU (28,5), vor der AfD (18,6) und der SPD (18,5).

Der Wahlkreis 58, Oberhavel und Havelland II, ist vermutlich nur noch mit einem Politiker im Bundestag vertreten. Der 51-jährige Uwe Feiler holte bei der Bundestagswahl am Sonntag nach dem vorläufigen Endergebnisdas gegen 23.25 Uhr feststand, mit 29,9 Prozent der Stimmen das Direktmandat für die CDU.

 

Ob Harald Petzold (Linke) den Sprung über einen Listenplatz geschafft hat, stand am Abend noch nicht fest, weil zu diesem Zeitpunkt noch unklar war, ob es aufgrund der Wahlergebnisse in den anderen Wahlkreisen womöglich Ausgleichsmandate in Brandenburg geben wird.

 

„Ich bin glücklich, dass ich vier weitere Jahre in Oberhavel und dem Havelland tätig sein darf“, sagte Uwe Feiler in seiner Ansprache auf der Wahlparty auf dem Kremmener Spargelhof. Er war davon ausgegangen, dass es ein „knappes Rennen zwischen mir und Benjamin Grimm wird“, sagte Uwe Feiler. „Ich habe in den vergangenen vier Jahren einiges bewegen können und in den letzten Wochen im Wahlkampf viel gemacht. Der Aufwand hat sich gelohnt. Ich danke all meinen Wahlkampfhelfern. Wir waren allein an 9000 Haustüren.“

 

SPD-Kandidat Benjamin Grimm (22,7 Prozent) blieb am Ende deutlich hinter seinem CDU-Konkurrenten zurück. „Das Ergebnis ist bitter und enttäuschend, aber am Einsatz der Genossen hat es sicher nicht gelegen“, räumte der Sozialdemokrat mit Listenplatz 6 auf der Wahlparty im Hennigsdorfer Bürgerhaus ein. Er danke seinen Parteifreunden, die ihm diesen engagierten Wahlkampf ermöglicht haben, sowohl in Oberhavel als auch im Havelland.

Ob Harald Petzold weitermachen darf und wie 2013 über einen Listenplatz in den Bundestag rutscht, stand am Sonntagabend noch nicht fest. So oder so ärgerte er sich über das Ergebnis (14,7 Prozent). „Ich bin enttäuscht“, sagte der 55-Jährige am Abend in Oranienburg und fügte hinzu: „Aber es spornt mich an, in Zukunft eine noch bessere Arbeit abzugeben.“

Für großes Erstaunen sorgte das starke Abschneiden der AfD und ihres Direktkandidaten Christian Schmidt. Der 45-jährige Betriebswirt (Fachrichtung: Informatik) war, wie er sagte, selbst „sehr überrascht“ über dieses Ergebnis. Es beweise, dass der Wahlkampf der AfD von vielen Bürgern in Oberhavel angenommen wurde und die AfD einen großen Teil des Wahlvolkes mit ihren Argumenten habe überzeugen können, während die Altparteien beim Wähler deutlich abgeblitzt seien. Nachdem dem vorläufigen Endergebnis ist die AfD bei den Zweitstimmen hinter der CDU (28,5 Prozent) mit 18,6 Prozent zweitstärkste Kraft in Oberhavel, hauchdünn vor der SPD mit 18,5 Prozent.

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