Presse

11.02.2015

Besuch des THW in Gransee

Granseer THW plant Umzug ins Gewerbegebiet

Gransee (MZV) Es handle sich um eine Idee. Die aber wollen der Granseer Ortsverband des Technischen Hilfswerkes (THW) und die Landesverantwortlichen dringend umsetzen: den Umzug ins Granseer Gewerbegebiet. Der THW-Ortsbeauftragte Christian Zerbs und der Landesbeauftragte für Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, Manfred Metzger, stellten am Freitag die Idee vor. Demnach plant das THW, die marode Liegenschaft in Osterne aufzugeben und den Ortsverband auf dem Gelände der Abfallwirtschaftsunion (AWU) in Gransee anzusiedeln. Die einstige Zerlegehalle für Elektrogeräte und das Verwaltungsgebäude im Gewerbegebiet entsprächen dem Bedarf des THW-Ortsverbandes. Die AWU kalkuliere derzeit die Umbaukosten und die sich daraus ergebende Miete, ergänzte der Geschäftsführer der Potsdamer THW-Geschäftsstelle, Jürgen Coym. Diese Fakten würden dann der federführenden Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) vorgelegt.

Alle für den Umzug: Die THW-Verantwortlichen Daniel Kurth, Manfred Metzger und Christian Zerbs (von links, sitzend) mit den geladenen CDU-Politikern Uwe Feiler, Matthias Rink, Olaf Bechert und Henryk Wichmann (hinten, von links).  

Alle für den Umzug: Die THW-Verantwortlichen Daniel Kurth, Manfred Metzger und Christian Zerbs (von links, sitzend) mit den geladenen CDU-Politikern Uwe Feiler, Matthias Rink, Olaf Bechert und Henryk Wichmann (hinten, von links).

© MZV

Die Verantwortlichen des THW hatten am Freitag unter anderem den Kreistagsabgeordneten Olaf Bechert, Landratskandidat Matthias Rink und den Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler (alle CDU) eingeladen, um ihre Idee zu präsentieren. (Seite 4)



11.02.2015

Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr

Drehleiter bleibt Streitpunkt

Hohen Neuendorf (MZV) Das Drehleiterfahrzeug für die Hohen Neuendorfer Feuerwehr steht mit 600 000 Euro im Haushaltsplan 2015. Das heißt nicht zwangsläufig, dass es auch angeschafft wird. Die große Mehrheit der Stadtverordneten wollte daher am Donnerstag sicherstellen, dass es gekauft wird.

Schnell vor Ort: Mit ihrer Drehleiter helfen die Glienicker auch in Hohen Neuendorf aus – hier bei einem Großbrand im Bergfelder Gewerbegebiet.  

Schnell vor Ort: Mit ihrer Drehleiter helfen die Glienicker auch in Hohen Neuendorf aus – hier bei einem Großbrand im Bergfelder Gewerbegebiet.

© MZV

Es hat viele Jahre gedauert, bis die von den Feuerwehrleuten gewünschte Drehleiter eine Mehrheit im Stadtparlament gefunden hat. Diese gibt es nun mit dem jüngsten Haushaltsbeschluss. Die Kosten sind eingestellt.

Nun wurde erneut politisch diskutiert. Die Stadtverordneten hatten am Donnerstag dazu eine Beschlussvorlage auf dem Tisch. "Den Kauf eines Hubrettungsfahrzeuges unverzüglich in Auftrag geben" - so lautet der gemeinsame Antrag der Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen und entsprechend dringend ist der Auftrag an die Stadtverwaltung formuliert. Diese solle auch prüfen, ob es für die Hohen Neuendorfer noch möglich ist, sich in die Sammelbestellung an Feuerwehrfahrzeugen über den Landkreis einzureihen, die dann ans Land geht.

"Wir könnten uns problemlos an die Sammelbestellung ranklemmen", erklärte Lutz Tornow (SPD), zeigte sich aber skeptisch, dass die Drehleiter dieses Jahr noch ausgeliefert werden könne. Bei der Sammelbestellung könnten die Ausschreibung sowie Kosten gespart werden. Auch der Stadtverordnete Norbert Matthes (parteilos), der seit Jahren für die Drehleiter votiert hat, sprach sich dafür aus.

"Der Beschluss dient auch dazu, dass aus der Ermächtigung der Verwaltung eine Verpflichtung wird", so Josef Andrle (SPD). Für Unmut hatte unter anderem ein Bericht in den "Nordbahn-Nachrichten" gesorgt, in dem der Finanzfachbereichsleiter Ralf-Peter Hennig unter Bezug auf den Gefahrenabwehrbedarfsplan geäußert hatte, dass die Anschaffung im Grunde unnötig sei. "Welches Material erforderlich ist, befinden aber nicht die Stadtverordneten, sondern das Gutachten", wird Hennig in dem Amtsblatt zitiert.

"Die Ausstattung der Hohen Neuendorfer Feuerwehr liegt jetzt schon über dem gesetzlichen Mindestmaß. Das ist gut so und sollte uns zu denken geben. Wir haben Drehleiterfahrzeuge im Umkreis zur Genüge", erklärte dazu Klaus-Dieter Hartung (Linke). Der Bürgermeister machte die Position der Verwaltung klar: "Der Auftrag ist bei uns angekommen und den werden wir ausführen." Die Verwaltung werde aber prüfen, ob die Anschaffung haushalterisch gerechtfertigt sei und anschließend, welches Verfahren der Anschaffung für die Kommune das geeignete sei - möglich, dass das die Sammelbestellung sei, aber nicht zwingend.

"Ich werde als erstes Kontakt mit der Gemeinde Birkenwerder aufnehmen, ob wir uns nicht gemeinsam eine Drehleiter anschaffen können. Wir sind ja gehalten, sparsamst mit den Haushaltsmitteln umzugehen", so der Bürgermeister. Lutz Tornow vermutete, die Verwaltung verstoße eher gegen die Haushaltsgrundsätze, wenn sie die Sammelbestellung nicht wahrnehme. Diese könne nur günstiger sein als andere Formen.

"Die Mehrheit hat politisch eine andere Einschätzung als die Verwaltung", erklärte der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Raimund Weiland (CDU). "Wenn Sie diesen Beschluss so stark in Zweifel ziehen, dann finde ich das zumindest bemerkenswert", sagte er direkt an Hartung gerichtet. Die Äußerungen des Kämmerers nannte er "zutiefst undemokratisch".

"Sie versuchen auf Biegen und Brechen, das zu verhindern", warf Matthias Rink (CDU) dem Bürgermeister vor. Thomas von Gizycki (B 90/Grüne) begrüßte die Idee, mit Birkenwerder Gespräche zu führen.

Letztlich wurde der Antrag mit 20 Ja-Stimmen befürwortet. Drei Stadtverordnete votierten dagegen, drei weitere enthielten sich.



11.02.2015

Vereine brauchen Unterstützung

Vereine brauchen Unterstützung

Birkenwerder (MOZ) Die Raumnutzungssatzung muss dringend neu überarbeitet werden. Soviel ist für Bürgermeisterkandidat Roger Pautz (CDU) nicht erst am Ende des Ehrenamtsempfangs in Birkenwerder klar. Zum jährlichen Zusammensein hatte die CDU ins Rathaus eingeladen. Deren Vorsitzender Roger Pautz dankte den Ehrenamtlichen für ihre aktive Arbeit. Diese stellten aber auch Forderungen nach Verbesserungen.

Engagement gewürdigt: Roger Pautz (CDU) betonte in seiner Rede, dass die ehrenamtlich Tätigen eine wichtige Stütze der Birkenwerderaner Gesellschaft sind.  

Engagement gewürdigt: Roger Pautz (CDU) betonte in seiner Rede, dass die ehrenamtlich Tätigen eine wichtige Stütze der Birkenwerderaner Gesellschaft sind.

© MZV

"Sie sind mit Ihren Familien der sozialgesellschaftliche Mittelpunkt Birkenwerders", sagte der Gemeindevertreter und Vorsitzende des Finanzausschusses von Birkenwerder. Er würdigte das Engagement der Feuerwehr, die neben der freiwillig übernommenen Pflichtaufgabe auch für Feste sorgte. Pautz dankte für die Arbeit der zahlreichen Vereine, der Städtepartnerschaftskomitees und des Seniorenbeirats.

Die Sportvereine leisteten hervorragende Jugendarbeit. Wachstumspotential gebe es allerdings noch im Behindertensport. "Ich weiß, dass es die Vereine vor große Herausforderungen stellt, dennoch möchte ich dazu ermuntern, da es für diese Projekte finanzielle Förderungen gibt", so Roger Pautz. Der Haushalt werde erst im Mai beschlossen. Pautz weiß, dass das für einige Vereine ein Problem ist. "Falls Sie bis dahin irgendetwas brauchen, sagen Sie uns bitte Bescheid, es gibt Mittel und Möglichkeiten, Geld auch ohne vorhandenen Haushalt auszuzahlen."

Da gibt es einiges: Die Senioren brauchen dringend einen barrierefreien Vereinsraum. Der Bundestagsabgeordnete, Uwe Feiler, und der Vorsitzende des Finanzausschusses des Kreises Oberhavel, Matthias Rink, dankten für die ehrenamtliche Arbeit. Rink erklärte, es gebe viele Fördermöglichkeiten für Vereine. Im persönlichen Gespräch könne geklärt werden, wie man an solche Töpfe herankomme. Der Vorsitzende des Angelvereins Gründling, Jürgen Beyer-Erbe, erzählte, wie schwierig die Vereinsarbeit geworden sei.

Seit der Gleichstellung der Vereine ab diesem Jahr muss der Verein eine Pacht für den genutzten Bungalow zahlen. Das sind etwa 240 Euro im Jahr, was als viel empfunden wird. "Das müssen wir irgendwie stemmen. Das ist nicht leicht. Wir werden immer weniger", so Beyer-Erbe. Die Vereinsarbeit müsse besser unterstützt werden. " Es ist schön und gut, dass hier gesagt wird, dass es Fördermöglichkeiten gibt. Aber wo gibt es die? Es gibt ja keine Broschüren und niemanden, den man direkt ansprechen kann", findet auch Bianka Erbe, die die ehrenamtliche Arbeit dennoch befürwortet.

Auch die Vorsitzende vom Leichtathletikverein Grün-Weiß-Birkenwerder, Kerstin Wunderlich, drückt der Schuh an verschiedenen Stellen. So könne in den Ferien nicht trainiert werden. Das betreffe auch die Herzsportler, die keine Trainingsunterbrechung haben sollten. Zudem benötige der Verein endlich einen stets zugänglichen Materialraum. Im Moment seien die Utensilien in der Grundschule untergebracht, die nicht jederzeit begehbar sei. Seit der Sanierung des Hortes stünden zudem keine Räumlichkeiten für die Vereinstreffen zur Verfügung. "Wir hoffen, dass es bald Lösungen gibt. Es kann nur besser werden", so Kerstin Wunderlich.



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